7 Jul 2010

Vor wenigen Tagen habe ich auf DLF (Deutschlandfunk) einem kurzen Bericht, über den deutschen Warenhandel, gelauscht. Ein Sprecher erklärte die akutelle Lage, die Deutschen kaufen weniger in normalen Warenhäuser, das “shoppen” hat sich stark ins Internet verlagert. Kleidung und Schuhe stehen an der Spitze, gefolgt von Elektronik und Unterhaltungsartikeln. Etwa 60% der gesamt-gehandelten Waren (in Deutschland) streicht das Internet ein, eine beachtliche Zahl wie ich finde.

Die Hersteller und Händler breiten sich demnach weiter aus, die Logistikunternehmen freuen sich, die Verpackungsindustrie ebenso. Verpackung, das Stichwort für meinen heutigen Kurzartikel. Vor einigen Tagen habe ich in einem Elektroniksortiment zwei kleine Schiebeschalter bestellt, es sind, hoffentlich passende, Ersatzteile für meinen Belichtungsmesser. Die Warensendung kam heute an, ich war erstaunt über die Größe, sowie dem übersichtlichen Inhalt. Ich finde, dass sich einige Unternehmen ein paar Gedanken um ihre Verpackungsgrößen machen sollten, der Umwelt und Paketeverteiler zuliebe. Die Relation von Artikel- und Paketgröße stimmt in diesem Fall nicht überein, es hätte ein gepolsterter Versandbrief gereicht.

Ich habe davon ein Foto gemacht.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, und wollt diese berichten?

am 7. Juli 2010 um 17:58 Uhr

Das ist doch eine Frecheit. Da sollte man doch glatt wieder Porto drauf machen und es zum entsorgen wieder zurück schicken ;)

Gruß Mika

admin
am 7. Juli 2010 um 18:17 Uhr

Hehe, gute Idee. :-P
Das schlimme daran ist, dass ich dafür etwa 6€ Versand bezahle, es aber als Warensendung bzw. Maxibrief deklariert wird…

am 8. Juli 2010 um 11:10 Uhr

krass! man ist ja schon gewohnt große packete zu bekommen. aber das hier topt alles!

am 8. Juli 2010 um 15:07 Uhr

Genau das ist doch die Masche der großen Päckchen, selbst an der Verpackung lässt sich noch verdienen ;)

admin
am 8. Juli 2010 um 15:41 Uhr

Ja, das stimmt. Wäre es dann wenigstens ein Paket, welches im Verlustfall “verfolgt” werden könnte, aber bei einer Warensendung hat man nichts in der Hand.

mad1120
am 18. Juli 2010 um 17:25 Uhr

das ist nicht ganz richtig,
bei Sendungen von gewerblichen Verkäufern trägt das Versandrisiko immer der Verkäufer.
sprich wenn´s weg ist dann muss der Verkäufer eine Ersatzlieferung schicken.
siehe hier: http://www.ebay-audio.de/recht/index.php?id=50
und das gilt nicht nur bei ebay

admin
am 18. Juli 2010 um 17:34 Uhr

Den Ärger und die längere Wartezeit hat man dennoch. ;)

am 20. Juli 2010 um 23:54 Uhr

Ich kenn das ähnlich vom Bund, wenn bestellte Teile aus dem Depot kommen. Da wird ein Funkgerät in der Größe eines Schuhkartons schon mal auf Europalette (dank Umverpackung) angeliefert.
Oder man bestellt 1000 Schrauben und bekommt die auch, aber immer zu zweit in einer Tüte eingeschweisst ;)

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