Gestern Nachmittag bin ich diese Straße noch mit dem Eingangrad entlanggefahren, heute liegen etwa 5cm Schnee. Wintereinbruch über Nacht. Hoffentlich geht er so schnell, wie er kam. Ich mag Winter nicht – nichts gegen weiße Landschaft und Schneeballschlachten, aber dieses Matsch- und Tauwetter danach ist einfach nur mies.

Ich weiß das die Meldung schon einige Tage alt ist, dennoch möchte ich euch auf das Angebot hinweisen. Aktuell verkauft Amazon die Lightroom 3 EDU Version für 35 Euro auf deren Plattform. Selbst wenn Version 4 als freie Beta verfügbar ist, bei Preis kann man nicht meckern. Schnell zugreifen!
Die EDU Berechtigung bekommen Schüler, Studenten, und Lehrer. Man muss dafür die beigelegte Berechtigungskarte, samt Nachweis, ausfüllen und an Adobe senden. Einige Tage später bekommt man, nach erfolgreicher Prüfung des Nachweis, seinen Lizenzschlüssel via Email zugesandt.
Mein Exemplar ist schon auf dem Weg zu mir… ![]()
Das Angebot findet ihr hier (unter dem Hauptpreis bei “Neu kaufen”): Lightroom 3 EDU bei Amazon.de
** UPDATE **
Meine Lightroom-Version kam heute an.
Seit einer Woche sind wir im Besitz eines schicken Kochbuchs von Jamie Oliver. Der flippige Engländer hat prima Rezepte im Repertoire, welche schnell und einfach nachzukochen sind. Ich mag Kochen, es macht Spaß, und man weiß am Ende was drin ist.
Wir kochten heute eines der Rezepte aus dem Buch nach: Tomatensuppe mit Ciabattabrot
Inspiriert von Henning’s Cook&Shoot, dokumentierte ich den Kochvorgang mit einigen Fotos. Anschließend bearbeitete ich die Bilder in Lightroom, denn seit einigen Tagen bin ich im Besitz von “Mein Lightroom Alltag”, das aktuelle Buch von Patrick Ludolph, und habe wieder Spaß am bearbeiten von Fotos.
Nun aber genug Werbung, Zeit für Bilder.
Ob nun vom ausgiebigen Feiern, dem lauten Krach der Böller, oder einfach Schlafmangel: mein Neujahr beginnt immer mit Kopfschmerzen. Nichtsdestotrotz ist der kleine Schritt ins Jahr 2012 geglückt.
Ich möchte garnicht um den heißen Brei herumreden, euch auch nicht mit Jahresrückblick oder irgendwelchen “Meine Top-Fotos des Jahres” aufhalten, sondern allen Lesern, Freunden, meiner Familie, und alle die mich kennen einen guten Start ins Jahr 2012 wünschen. Möge die Macht mit Euch sein!
Letzten Winter nahm ich den Mund zu voll: 2011 wollte ich mich intensiv mit der Zeitraffertechnik auseinandersetzen. Pustekuchen! Natürlich kam auch kein Tutorial, keine Infos, und vor allem keine Kurzfilme! Für alle, welche darauf gehofft haben, es tut mir Leid… es ist aber immernoch geplant.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Mitte Dezember überkam mich, wie jedes Jahr auf’s Neue, der Gedanke der Zeitrafferaufnahmen. Mich reizt besonders der technische Gedanke eines mobilen Schienensystems, welches tolle Perspektiven und Fahrten im Zeitrafferfilm erlaubt. In diversen Foren gibt es viele gute Tips für den Bau eines s.g. “Kameradolly”. Für diese Dollys werden oft geregelte Gleichstrommotoren verwendet.
Diese Lösung ist für eine kontinuierliche Bewegung einer Videokamera (oder V(ideo)Dslr) wirklich prima, für einen Zeitraffer mit einer Fotokamera finde ich es nicht ganz so super. Warum? Die Antwort liegt in der Art der Aufnahme.
Eine Videokamera nimmt kontinuierlich während der Dollyfahrt auf, die Dslr wird in einem bestimmten Intervall ausgelöst, als Einzelbild. Die Folge ist, dass man bei Verwendung einer Fotokamera immer genügend Licht im Gepäck haben muss, sonst wird aus der schönen Kamerafahrt ein einzig unscharfer Matsch aufgrund von Bewegungsunschärfe resultierend aus längeren Belichtungszeiten.
Aus diesem Grund werden für Zeitraffertechnik gern Schrittmotoren verwendet. Leider erfordern diese wieder zusätzliche Hardware in Form eines Mikrocontroller, einem Motortreiber, eine Programmierung und vor allem elektronischem Knowhow.
Lange habe ich nach einer passenden Lösung gesucht, viele Mikrocontroller waren schlichtweg überdimensioniert und infolgedessen viel zu teuer. Auch fand sich kein Motortreiber für diese ganze Angelegenheit. Das Projekt habe ich dann irgendwann im Sommer verworfen.
Vor wenigen Wochen rollten mir diese Gedanken wieder durch den Kopf und ich bin letztendlich durch einen simplen Mikrocontroller wieder auf das Vorhaben aufmerksam geworden. Letzte Woche kam ein kleines Paket via Post an. Der Inhalt war schlank:
- Arduino Uno Mikrocontroller
- EasyDriver Motortreiberkarte
- kleiner Schrittmotor zum experimentieren
Der erste Schritt ist also getan. Nun möchte ich euch in Form einer vierteiligen Blogreihe an meinem Projekt teilhaben lassen und denjenigen einen Einblick geben, welche sich an die Sache nicht herantrauen. Mein Ziel ist es, im ersten Quartal 2012 eine vernünftige Lösung für einen schrittmotorgesteuerten Zeitrafferdolly vorweisen zu können. Die Ideen aus meinem Kopf sind schon notiert und warten auf eine Umsetzung.
Arduino Uno & Arduino Ide
Der Arduino Uno ist ein OpenSource Mikrocontroller, konzipiert für Prototypen und kleine Elektroniklösungen. Einer der wichtigsten Punkte ist vor allem die einfache Bedienung. Das kleine Platinchen besitzt einen ATMega328 Chip, welcher mit 16Mhz Prozessortakt und 32kb Ram antritt. Man benötigt 5V als Spannungsversorgung. Die Platine besitzt übrigens 14 digitale I/O (Input/Output) Pins, die notwendig sind, um der Cpu Ein- und Ausgänge zuzuweisen. Außerdem gibt es noch 6 Analog Pins, welche man z.B. mit einem Potentiometer ansteuern kann um beispielsweise eine Verzögerung analog zu regeln. Alles in allem ein sehr interessantes Board für den Einstieg in die Mikrocontrollertechnik! Preislich liegt das Uno-Board bei etwa 25 Euro.
Besonders hervorheben möchte ich die wirklich einfach zu bedienende Software, die s.g. Arduino IDE. Man verbindet das Arduino Board und den Computer (IDE-Software) mittels handelsüblichem USB-Kabel (TypA/B). Danach kann man sofort drauflos programmieren. Hierbei kommt die Programmiersprache C++ zum Einsatz.
Wer jetzt an langjähriges Lernen denkt, liegt falsch. Auch hier haben die Entwickler auf eine sehr komfortable Bedienbarkeit geachtet. Sehr viele Befehle für den Arduino werden mittels Funktionsaufruf und Parameterwerten übermittelt, was bedeutet, dass man mit Grundwissen schon gut zurechtkommt. Ich kann glücklicherweise aus meiner ersten Ausbildung zum Softwaretechnologieassi profitieren. Einsteigerfreundlich sind auch die Beispielprogramme, welche die Software mitbringt.
So schaut das Ganze dann aus, die IDE arbeitet auf Mac, Linux sowie Windows – so kennt man es von guten OpenSource Programmen!
Als Programmcode nutzte ich das Beispiel “Blink”. Die Programmstruktur ist denkbar simpel aufgebaut, es gibt eine init (nicht sichtbar, da auf Controller ausgeführt), setup und loop.
In der setup() definiert man Eingänge, Variablen, sowie Ausgänge.
Der loop() Teil ist eine – wie man dem Namen schon entnehmen kann – unendliche Schleife, welche der Controller immer wieder ausführt, bis er durch eine Variable oder ein Ereignis beendet wird. Hier wird das eigentliche Programm zum Leben erweckt und abgespielt.
Aber kommen wir zurück zum “Blink”-Programm. Man sieht, dass zuerst Pin13 (eine Kontroll-LED auf dem Arduino-Board) als Ausgang definiert wird. Dies ist eine globale Variable und überall im Programm abrufbar. Im Programmteil wird nun mit digitalWrite die LED an- (HIGH) bzw. abgeschalten (LOW). Dies ist ein binärer Zustand (1 oder 0, An oder Aus). Der Befehl delay bezeichnet eine Pause des Programmablaufs und wird in Millisekunden angegeben.
In Summe bedeutet dies, dass die LED nach der Initialisierung angeschalten wird, dann eine Sekunde (=1000ms) leuchtet, danach wird die LED wieder abgeschaltet und dieser Zustand für wieder eine Sekunde gehalten. Es ist wirklich simpel. Möchte man nun, dass die Funzel länger leuchtet, so ändert man einfach die Zeit von 1000 auf z.B. 4000 und ändert somit die Zeit auf vier Sekunden. Danach startet die Schleife erneut.
Dieses Programm ist nach dem Upload auf dem Arduino gespeichert und wird fortan ausgeführt, sobald der Controller mit Strom versorgt wird.
EasyDriver V4 Schrittmotortreiber
Um einen Schrittmotor anzusteuern benötigt es etwas Theorie im Vorfeld. Ein Experte bin ich auf diesem Gebiet nicht, die grundlegende Funktion habe ich verstanden und kann diese grob erklären.
Wiki sagt: “Ein Schrittmotor ist ein Synchronmotor, bei dem der Rotor (drehbares Motorteil mit Welle) durch ein gesteuertes schrittweise rotierendes elektromagnetisches Feld der Statorspulen (nicht drehbarer Motorteil) um einen minimalen Winkel (Schritt) oder sein Vielfaches gedreht werden kann.”
Zwei Punkte sind besonders wichtig in der Definition: schrittweise und elektromagnetisches Feld. Das bedeutet, dass wenn wir Strom auf den Motor (eigentlich den Magneten) geben er sich genau um einen Schritt bewegt und danach stillsteht. Der Schrittmotor muss für jeden Schritt (Drehung der Motorachse) einen Impuls bekommen, diese Aufgabe übernimmt der Mikrocontroller in Form einer Schleife. Nehmen wir an, dass unser Motor 200 Schritte für eine volle Umdrehung benötigt (=1,8Grad pro Schritt). Man muss also ein Programm mit einer Schleife für 200 Impulse schreiben um den Motor einmal komplett drehen zu lassen.
Was hat das alles mit dem Schrittmotortreiber zu tun? Erinnern wir uns an den Arduino. Das Board benötigt eine Betriebsspannung von 5V um zu arbeiten, die meisten Motoren nutzen allerdings weitaus höhere Spannungen von circa 12-50V, dies würde den kleinen Mikrocontroller allerdings grillen. Damit das nicht passiert, kommt hier die Treiberkarte ins Spiel: man verbindet den Arduino mit der Treiberkarte, jetzt bekommt letztere immer wieder Signale vom Controller und wandelt diese in Motorimpulse um.
Die Motor-Spannungsversorgung wird extra an die Treiberkarte geklemmt, dadurch ist eine Überlastung des Arduino nicht möglich. Für mein Projekt entschied ich mich daher für die EasyDriver V4, sie arbeitet mit bis zu 30V und ist für viele Motoren (4, 6 und 8 Strang) geeignet. Außerdem ist der Preis von circa 11 Euro wirklich günstig.
Mit diesem – leider etwas längeren Artikel – möchte ich den ersten Teil des neuen Projektes beenden. Im zweiten Teil stelle ich euch meine Funktionsidee vor, und eventuell schon die erste Version der Verkabelung.
Freue mich auf Fragen zum Projekt! Danke fürs Lesen!
Das Wetter war heute prima, wie versprochen fotografierte ich den aktuellen Stand des Fixieprojekt. Ich nutzte ein leeres Einkaufscenter-Parkdeck um ungestört Fotos zu machen, aber auch um mich mit der Fahr- und Bremstechnik vertraut zu machen. Eins sag ich euch: es ist kein Zuckerschlecken, und nur etwas für lernfähige Fahrradaffine.
Nach dem ersten Aufsatteln drehte ich kurz zwei Runden auf dem Parkplatz, schon beim zweiten Bremsversuch musste ich Bekanntschaft mit dem Bodenbelag machen…
Es verging einige Zeit mit vorsichtigem herantasten und einüben der Bremstechnik. Irgendwann wusste ich wann ich meinen Körper in Richtung Lenker lehnen, die Beine durchstrecken, und mich auf den Bremsvorgang einstellen muss. Ab diesem Zeitpunkt machte es wirklich Spaß, Gummiabrieb garantiert. Das Parkdeck eignete sich durch seinen weichen Bodenbelag ideal als Einsteigerstrecke, ein Deck weiter unten änderte sich der Untergrund in wellige Pflastersteine – man konnte Etage für Etage durchfahren und üben. Sehr gut! Auf dem Heimweg wandte ich die Technik an freien Stellen immerwieder an – mit Erfolg!
Dennoch werde ich mich definitiv für eine Montage der Vorderbremse entscheiden – auf Dauer ist die Blockiermethode nichts sicheres. Auch das bereits gekaufte Lenkerband wird demnächst noch gewickelt – eventuell aber auch erst im Frühjahr. Mir hat das Projekt sehr viel Freude bereitet, meine Fahrradbegeisterung weiter gesteigert, und mich am Ende mit einem individuellen Fahrrad beschert. Bin sehr zufrieden.
Aus Schrott wird Gold in 6 Artikeln:
Schrottgeschichten – der Weg zum Fixie. (1)
Schrottgeschichten – italienischer Zuwachs (2)
Schrottgeschichten – Rahmen ade! (3)
Schrottgeschichten – aus Schrott wird Gold. (4)
Schrottgeschichten – Eingangrad ohne Bremse (5)
Schrottgeschichte – Ende gut, alles gut. (6)
Nun aber die versprochenen Fotos.
Heute feierte ich die letzte Etappe des Fixie-Projekt. Als finales Bauteil wurde Sattelstange und Sattel vereint, und auf das Rad gesetzt. Auf eine unabdingbare Probefahrt freute ich mich schon seit Wochen.
Dann mal los… Rad schnappen, Kellertür auf, Kellertür zu, Treppen hinauftragen, Rad abstellen, aufsatteln, Lets Go! Die ersten Meter waren wirklich ungewohnt, man tastet sich vorsichtig an jede Straßenkreuzung heran, beobachtet den Verkehr, gewöhnt sich an den starren Antrieb bzw. das Dauertreten.
Nachdem ich endlich einen langen, und vorallem wenig befahrenen, Radweg gefunden hatte konnte ich das Tempo erhöhen. Oje… was hab ich da nur gebaut??! Das Rad fährt sich wie ein Sportwagen: schnell und hart! Durch sein geringes Gewicht nimmt es enorm schnell Fahrt auf, der sportliche Rahmen ist durch sein dünnes Rohrkonstrukt sehr wendig und man spürt jede Untergrundveränderung.
Was mir aber enorm positiv aufgefallen ist, mir aber dauerhaft ein Lächeln ins Gesicht zauberte: kein klappern, kein rasseln… wenn ich das ans Alltagsrad denke…. besser nicht.
Ein Problem hat das Ganze aber: es befindet sich derzeit noch keine Bremse am Rad, außer dem starren Gang. Ich hab es mir anfangs schlimmer vorgestellt als es ist, man kann mit leichtem Gegendruck auf den Pedalen sein Tempo gleichmäßig reduzieren, dies strengt nicht einmal an. Für eine stärkere Bremsung muss man das Hinterrad blockieren, dies nennt sich neudeutsch “skidding”. Dies ist im Gegensatz zum gleichmäßigen auspendeln eine echte Schwerstarbeit. Der Fahrer geht dabei aus dem Sattel, bewegt seinen Oberkörper in Richtung Vorderrad, gleichzeitig streckt er sein starkes Bein (Sprungbein) mit ordentlich Kraft in Richtung Hinterrad. Dadurch wird das hintere Ritzel zum Stillstand gebracht. Aufgrund das kein (Körper-)gewicht mehr auf dem Hinterrad lastet, blockiert es im Idealfall. Ich schreibe Idealfall weil es anfangs wirklich schwer ist. Man muss dies trainieren, viele Eingangradfahrer üben dies mehrere Monate bis Jahre. Mein ersten Versuche klappten ganz gut, ein leicht feuchter Untergrund erleichterte mir das Bremsen jedoch erheblich.
Leider kann ich noch keine Bilder aufweisen, am Wochenende möchte ich versuchen eine ausgedehnte Runde zu drehen… dann auch mit Kamera.
Damit der Beitrag nicht ganz leer dasteht verlinke ich euch vier meiner lieblings Fixie-Videos.
Los gehts mit einem Werbespot von Babiturik – ein französisches Unternehmen, welches Fixie-Bauteile, Räder uvm. anbietet.
Weiter gehts mit dem Ride’n'Roll Spot von Veloheld – ein Klassiker, die Idee find ich prima!
Seoul got Soul – Save the bike lane – ein Film, in welchem sich die Radfahrer ihren Fahrradstreifen auf öffentlicher Straße zurückholen. Toll!
Als kleinen Bonus gibt es die wohl bekannteste Dame im Fixie-Bereich, die hübsche Juliet Elliot aus England, fährt glaube auch im Charge-Team.
Jetzt mal Butter bei die Fische: es gibt wohl nichts besseres als das ungeduldige Warten auf eine neue Schallplatte. Schall…was? Genau, diese großen schwarzen CDs aus Omas Zeiten. Kennt ihr soetwas noch?
Das Anfassgefühl, wenn man vorsichtig das schwarze Gold aus dem großen Pappschuber herauszieht, ist genial. Eilig wird die Scheibe aus der schützenden Innenhülle gezogen, und anschließend unter dem Lichtschein begutachtet. In einem fast schon meditativen Zustand wird die Schallplatte auf den Plattenspieler gelegt, die Reinigungsbürste angesetzt, und mit gleichmäßiger Bewegung über die Rillen geführt.
Als letzten Schritt wird die Geschwindigkeit kontrolliert, die Abtastnadel über die äußerste Rille gesetzt, mit einem Knopfdruck das Drehen des Plattentellers eingeläutet, und mit einem letzten Tastendruck die Plattenspielernadel via Tonarmlift auf das Rundvinyl aufgesetzt. Leichtes Knistern ist der Dank, und der Vorbote das gleich Musik ertönt.
Dieser gesamte Prozess bis die Musik ertönt ist einfach nur schön, entspannend und aufregend zugleich. Auch die großen Cover sind oft schön gestaltet, bei Doppelalben ist es meist klappbar und die Innenseite bietet nochmals Raum für Entdeckungen. Kurzum: man erhält mit Vinyl ein Rundumpaket: Sehen, Hören, Fühlen.
Heutzutage, in unserer Schnellebigkeitsgesellschaft, ist dafür kein Platz mehr: Musik wird klanglich im Studio aufgeblasen, und anschließend lieblos ins MP3-Kleid gepresst. Diese Verschandelung wird dann in Musikportalen wie Amazon oder Itunes angeboten, die Breite Masse soll nur noch sinnfrei konsumieren, Musik herunterladen.
Versteht mich nicht falsch, MP3 ist als Format für mobile Endgeräte ideal, aber wie soll das Kulturgut Musik in Zukunft existieren? Reicht ihr euren Enkeln später einen Usb-Stick mit MP3-Musik, wenn sie erfahren möchten, was Oma und Opa früher im Jahr 2011 gehört haben?
Ich vermute hinter dieser “modernen” Downloadkultur einen perfiden Plan der Plattenindustrie. Warum? Ganz einfach: die Plattenindustrie verdient mit jedem gekauften Datenträger Geld, jeder Datenträger kostet aber auch eine Summe X. Wenn ein Musikkäufer jetzt seine Musik bequem und schnell im Internet kauft und herunterlädt, dann spart die Industrie die Produktion eines Datenträgers. Diese Einsparung wird gönnerhaft auf den Kaufpreis gelegt, dadurch bekommt man ein komplettes MP3-Album für etwa zehn Euro. Nun aber der Haken: was wenn mir die Musik nicht mehr gefällt, und ich sie aus irgendeinem Grund wieder verkaufen möchte? Oje, da platzt die große Traumblase. Die Industrie freut sich, denn ein Wiederverkauf eines physischen Datenträger ist ohne den eigentlichen Datenträger nicht möglich. Es steht also nur die unwiederbringliche Löschung der nicht verwendeten Musik in Aussicht.
Ein neuer Interessent muss letztendlich auch auf einen Internetdownload für zehn Euro zurückgreifen, obwohl es die CD eventuell für viel weniger geben könnte.
Dieses Verhalten füttert auf der einen Seite unsere Gesellschaft, viele Menschen wollen sich nicht mit Musik-CDs oder gar Schallplatten “zumüllen”, auf der Anderen verstehe ich nicht, wie man für nicht-physische Dinge Geld ausgeben kann? Ich bekomme beim Kauf eines MP3-Album nichts auf die Hand, ich kann die MP3 nicht fühlen, sehen oder schmecken. Ist dies nicht absurd?
Für den Kauf muss ich mich bei einer Downloadplattform anmelden, es wird ein Konto eingerichtet in welchem meine Käufe gespeichert werden. Wenn ich durch einen Festplattenschaden meine gesamte Musik verliere ist dies ärgerlich, die Downloadplattform bietet zwar den erneuten Download aus meiner “Käufe”-Liste an, aber was ist wenn durch einen unvorhersehbarem Grund diese Downloadplattform geschlossen wird? Ich weiß das so ein Fall nur theoretischer Natur ist, aber überdenken sollte man diese Extremsituation. Es findet meiner Meinung nach eine Entwertung statt.
Musik ist ein Kulturgut, haltet es mit echten Datenträgern in Ehren, bedenkt eure Downloadportal-Einkäufe nur des Geldes wegen! Schnelllebigkeit ist Gift für die Gesundheit – Entschleunigung ist hip!
Ich für meinen Teil muss mich jetzt erheben, die A-Seite meiner Schallplatte ist zu Ende. Es erwartet mich eine spannende B-Seite, welche mir das Warten auf meine baldig kommende Plattenbestellung verkürzt.
Ich möchte euch ganz knapp meine (Kurz-)Erfahrung zu einem schnieken Fotodrucker schildern. Seit gestern bin ich im Besitz eines Canon Pixma IP4850. Mich hat das Thema Fotodrucker seit einiger Zeit nicht mehr losgelassen. Mir ging es gehörig auf den Wecker, jedesmal bei einem Minilab mehr Versand- als Bildkosten zu haben… auch die Formatvielfalt ist bei einigen Laboren nicht so prall. Erschwerend kommt noch der Versandweg dazu.
Es musste sowieso für die Wohnung ein Drucker angeschafft werden, ich wollte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, und betrachtete den “Markt” der Fotodrucker sehr genau. Schnell musste ich feststellen, dass es keine A4-Profigeräte mehr gibt. Die “guten” Fotodrucker beginnen alle bei A3+, und etwa 350 Euro aufwärts. Dies war mir zu viel – ich musste weitersuchen.
Meine Anforderungen sind bescheiden:
* preiswerte Originalpatronen
* Duplexdruck
* gute Qualität bei Fotoausdrucken
* Mac kompatibel
Es wurde letztendlich ein Highend-Consumermodell aus dem Hause Canon: ein Canon Pixma IP4850. Das Gerät kam gestern mit der Post an. Die technischen Daten lasse ich bewusst weg – ich bin kein Technikfetischist. Wen es interessiert: die Canon-Homepage bietet dafür eine feine Produktübersicht.
Installation war super easy: die 5 Druckerpatronen einstecken, CD in den Mac, Setup starten, Drucker anschließen, Kalibrierung abwarten, Fertig. Canon liefert drei Blatt hauseigenes Fotopapier mit: Canon Photo Paper Plus Glossy II. Ich startete gleich einen Testdruck aus Lightroom heraus – die ersten beiden Blätter gingen in die Hose… ich hatte bei der Seiteneinstellung etwas verdreht. Bei Blatt Nummer Drei kam ein prima Schwarzweißbild heraus. Die Qualität hat mich umgehauen, trotz der mageren Größe von 10x15cm.
Anschließend erstellte ich eine Sammlung von Bildern auf einem A4-Blatt, welches ich aus Photoshop heraus druckte. Papier war diesmal ein NoName Fotopapier, welches meine Freundin organisiert hatte. Auch hier ist die Qualität wirklich gut. Der Drucker arbeitet sehr sauber und detailreich – für ein “LowBudget”-Gerät erstaunlich gute Resultate.
Farblich fällt der Druck einen leichten Hauch blasser aus, als auf dem hintergrundbeleuchteten Monitor – wen wunderts?
Man sollte aber nicht alles glauben was die Werbetrommel von Canon behauptet: ein randloser Fotodruck ist z.B. nur mit der mitgelieferten Canon-Software möglich… wer halbwegs “professionell” arbeitet, nutzt andere Software, welche diese Option nicht anbietet. Schade. Es sei zu erwähnen, dass der Duplexdruck hingegen sehr gut funktioniert.
Kurzum: ich kann den Pixma 4850 – in Kombination mit gutem Fotopapier – für den Hobbyfotograf sehr empfehlen. Der Drucker arbeitet flott und mit wenig Geräusch, die Ergebnisse sind brilliant und farblich gut.
Vor genau einem Monat nahm ich – mit einigen anderen Fotojunkies – an einer Challenge des Forumdeluxx teil. Das Thema: One Camera One Lens (kurz: OCOL).
Jeder Teilnehmer hat sich im Vorfeld auf eine Kamera und eine Brennweite festgelegt, optional wurden persönliche Handicaps ausgedacht, um etwas mehr Spannung in Geschichte zu bringen. Mein Handicap bezog sich auf Schwarzweiß, und eine Blende von max f/4.
Die Regeln für die OCOL sind einfach: jeden Tag für einen bestimmten Zeitraum (10.10 – 10.11.2011) ein Bild im Forum präsentieren – natürlich mit Exif-Daten und der Einhaltung von Handicaps. Es war eine sehr spannende Zeit, die Motivation war nach gut zwei Wochen stark angekratzt, dennoch sind einige schöne Fotos dabei rausgekommen. Die wichtigste Erkenntis, welche ich während dieser Zeit mitgenommen habe: auf Kleinigkeiten im Alltag achten – es gibt mehr zu entdecken wenn man mit zwei offenen Augen durch die Gegend läuft.
In Chronologischer Reihenfolge möchte ich euch meine Ergebnisse der Challenge präsentieren. Viel Spaß!
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Tag 5
Tag 6
Tag 7
Tag 8
Tag 10
Tag 11
Tag 12
Tag 13
Tag 14
Tag 15
Tag 16
Tag 17
Tag 18
Tag 19
Tag 20
Tag 21
Tag 22
Tag 23
Tag 24
Tag 25
Tag 26
Tag 27
Tag 28
Tag 29
Tag 30
Tag 31
Tag 32
Vor etwa drei Wochen wollte ich eine Musik-CD in itunes als MP3 kodieren. Leider konnte ich die CD nicht in das Macbook Laufwerk schieben, es schien als wäre schon ein Medium eingeschoben.
Ich startete das Macbook neu, hielt die Auswurf-Taste während es Bootvorgangs gedrückt, und wartete was passiert. Aus dem Laufwerk ertönten merkwürdige Geräusche, es klang als würde der Auswurfmotor anstatt einer CD eine Betonplatte herausdrücken. Ich starte den Mac wieder neu, selbes Phänomen. Nach einigen Stunden Recherche in diversen Apfelforen kam ich schnell auf den Verdacht das das Laufwerk das zeitliche gesegnet haben könnte. Habt ihr schon einmal gegooglet was ein neues Macbook-Laufwerk kostet? Die Idee liegt nah einfach ein gewöhnliches Notebookgerätchen zu verbauen, Fehlanzeige… es muss ein Slimlaufwerk mit geringer Bauhöhe sein, irgendwas um 100Euro muss man dafür aufbringen…
Ich gebe zu das ich auch auf das Laufwerk verzichten kann, allerdings ist die Digitalisierung für den Ipod auf Dauer lästig wenn immer das alte Windows-Notebook angeschaltet werden muss – nicht aufgrund von Windows, sondern vielmehr wegen des Mangel an ID3-Tags, Album und Interpreteninformationen.
Heute wollte ich mich diesem Problem nähern. Aus diesem Grund öffnete ich mein Macbook – alles garkein Problem, das Arbeitsspeicherupgrade habe ich schließlich auch hinbekommen, außerdem ist die Garantie seit etwa 1 Jahr abgelaufen.
Leider konnte ich das Laufwerk nicht ausbauen, Apple hat im Macbookinneren sehr akurat gearbeitet, man muss sich damit gut beschäftigen – also nichts für einen “schnellen” Umbau wie ich ihn vorhatte.
Also setzte ich alles wieder zusammen und startet. Nach dem Booten von MacOS wollte ich der Laufwerksursache noch ein wenig auf den Grund gehen. Ich nahm eine alte zerkratzte CD und führte sie langsam in den Schacht ein. Der Motor griff gierig danach, ich lies den Silberling aber nicht los. Dieses Spiel wiederholte ich einige Male, irgendwann ging der Schacht wieder leichtgängig, die CD wurde ohne Probleme eingezogen und MacOS erkannte sofort einen neuen Silberling. Erschrocken drücke ich die Auswurftaste, und plötzlich wurde die CD auch wieder perfekt ausgeworfen… was ist passiert? Ehrlich gesagt weiß ich es nicht, vermute aber eine leichte Verklemmung der Mechanik.
Eine echte Wunderheilung! ![]()
Hattet ihr auch schon solch “göttliche” Momente mit eurer Hardware?
Samstag war es endlich soweit: ich konnte meinen Fixie-Rahmen, samt neuen Anbauteilen, vom Händler abholen. Die Uhr schlug elf, und ich öffnete die Tür beim Händler meines Vertrauens. Nach wenigen Minuten verlies ich den Laden mit meinem Fixierahmen. Es lief fast alles nach Plan, die Farbe (hellelfenbein, Danke Torsten!!) harmoniert wunderschön mit den Chromteilen. Ich schreibe bewusst “fast”, denn es gab auch eine Komplikation: beim Einbau des Steuersatz stellte sich heraus, dass die alte Gabel vom Schaft her zu kurz ist. Wir bestellten daraufhin im Laufe der letzten Woche eine neue, Farbe: Chrom.
Wie transportiert man einen Fahrradrahmen auf einem Fahrrad? Richtig… diagonal auf dem Rücken. Das muss wirklich komisch ausgesehen haben, mein Kopf schaute zwischen Oberrohr und Steuerrohr hindurch, die Gabel zeigte in Richtung Boden. Durch Bauarbeiten musste ich einen Umweg radeln. Aufgrund dieser gakeligen Konstruktion wollte ich nicht auf der Straße fahren, ich entschied mich für den Fußweg. Auf dem Heimweg dachte ich noch kurz ans Ordnungsamt, vermutlich sehen die Blauen das garnicht gern wenn man sperrige Gegenstände auf dem Rücken transportiert. Kurz nachdem ich zuende gedacht habe, kam mir tatsächlich eine Streife entgegen. Die Insassen, besonders der Fahrer, schauten mich im vorbeifahren enorm interessiert und grimmig an. Bevor sie anhalten konnten bin ich aber in einer Unterführung verschwunden.
Der Heimweg war dann unkompliziert. Daheim angekommen parkte ich den Rahmen gleich im Wohnzimmer, holte die Laufräder aus dem Keller, und begutachtete den fertigen Aufbau. Ich finde die Farbkombination, speziell die verchromte Gabel, enorm stimmig. Auch der Campagnolo (na, merkt ihr was?) Steuersatz ist wuchtig, aber total schick.
Abends kramte ich den orginal Vorbau heraus, und reinigte ihn mit Elsterglanz. Kennt einer von euch gute Tips, um verblasste Aluteile wieder glänzend zu machen?
Zur Fertigstellung fehlen nur noch wenige Anbauteile… bin sehr gespannt wie es sich fahren wird. Einige Bilder habe ich auch angefertigt.

Oje… jetzt bin ich auch bei Google+ gelandet. Henning und Zebresel brainstormen gerade neue Ideen für mein Bloglayout, und meinten, dass dies eine gute Idee für die Verbreitung von Inhalten wäre… so kam ich also ins soziale Netzwerk, ich… als Kritiker dieser ganzen neuen Internetwelt.
Bessere Verbreitung, dies glaube ich erst, wenn die Besucherzahlen wirklich steigen – bis dahin probiere ich einige Dinge auf G+ aus. Auf den ersten Blick sieht diese Plattform wie eine Ansammlung von Links, Bildern und jeder Menge Kommentare aus. Interessant ist die Einteilung der Kontakte in frei wählbare Kreise – so behält man die Zügel der Verteilung in der Hand. Es bleibt auf jeden Fall spannend, durchdensucher wird zeitnah ein Update erfahren, mehr Bilder in fetter Auflösung kommen ebenfalls. Yeah!
Wer auf meinem Profil vorbeischauen möchte, der/die findet mich hier: Hannes+1























































